Die Große Kreisstadt Flöha ist eine sächsische Kleinstadt im Landkreis Mittelsachsen. Nach der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1346 entwickelte sich das Gebiet am nördlichen Rand des Erzgebirges am Zusammenfluss der Flüsse Flöha und Zschopau mit dem Einsetzen der Industrialisierung im 19
Bundesland
Landkreis
Mittelsachsen
Einwohner
10.458 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
09557
Vorwahlen
03726; 037292 (Hetzdorf)
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Gemeinde Flöha – Öffnungszeiten
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Die Stadt Flöha hat den Bebauungsplan für das Areal der Alten Baumwolle weiterentwickelt, um ein innerstädtisches Zentrum zu schaffen. Das Gebiet wurde in das Sanierungsgebiet Plaue-Bernsdorf und das Stadtumbaugebiet Flöha integriert und ist Teil des Bund-Länder-Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. Im Jahr 2024 wurde Flöha mit dem Areal der Alten Baumwolle zum Stadtquartier mit Zukunft gekürt, was die architektonische und städtebauliche Qualität sowie die Risikobereitschaft der Kommune anerkannt hat.
Aktuelle Maßnahmen umfassen die Neugestaltung des Oederaner Baus mit Flächen für Restaurants, Cafés und Wohnungen ab dem 1. Obergeschoss. Der Masterplan und das Städtebauliche Entwicklungskonzept (INSEK 2030) bilden die Grundlage für die zukünftige Stadtentwicklung, mit Schwerpunkten auf der Stärkung der Funktionen Wohnen, Arbeiten, Bildung und Versorgung sowie der Beseitigung städtebaulicher Missstände.
Weitere Investitionen in Höhe von etwa 26 Millionen Euro öffentliche Mittel und 35 Millionen Euro private Investitionen sind geplant, um die städtebauliche Gesamtmaßnahme zu vollenden.
FAQ
Wie verbindlich sind die Festsetzungen in einem Bebauungsplan?
Die Festsetzungen in einem Bebauungsplan sind rechtlich verbindlich für alle Bauvorhaben im Geltungsbereich des Plans. Das bedeutet:
- Baugenehmigungen müssen den Festsetzungen entsprechen.
- Bauherren und Architekten müssen sich bei der Planung an die Vorgaben halten.
- Die Gemeinde ist an die Festsetzungen gebunden und darf keine davon abweichenden Baugenehmigungen erteilen.
Allerdings gibt es Möglichkeiten für Ausnahmen und Befreiungen unter bestimmten Umständen, die im Baugesetzbuch geregelt sind.
Was ist eine Geschossflächenzahl (GFZ) im Bebauungsplan?
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks in Bezug auf die Geschossfläche. Sie gibt an, wie viel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Beispiele:
- GFZ 0,8: Die Geschossfläche darf 80% der Grundstücksfläche betragen
- GFZ 1,2: Die Geschossfläche darf 120% der Grundstücksfläche betragen
Zur Geschossfläche zählen die Flächen aller Vollgeschosse, einschließlich der Umfassungswände. Die GFZ ermöglicht eine Steuerung der Bebauungsdichte und beeinflusst das Erscheinungsbild eines Gebiets.