Großenkneten ist eine Gemeinde im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen.
Bundesland
Landkreis
Einwohner
16.144 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
26197
Vorwahlen
04435, 04487, 04433, 04407
Adresse der Gemeinde
Website
Ortsteile
Bissel, Haast, Hellbusch, Hollen, Regente, SagerHeide, SagerSchweiz, Selgenkuhlen
Gemeinde Großenkneten – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Bebauungsplan Nr. 131 „Sannum - Gewerbegebiet Sannumer Straße Nord“ der Gemeinde Großenkneten wurde vom 1. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts mit Urteil vom 7. März 2024 für unwirksam erklärt. Die Gründe waren fehlende Hinweise auf die Einsichtnahmemöglichkeit in eine erforderliche DIN-Norm bei der Bekanntmachung, Änderungen im Plan ohne erneute Öffentlichkeitsbeteiligung und unzureichende Festsetzungen zur Lärmbegrenzung. Die Gemeinde kann diese formalen Mängel in einem ergänzenden Verfahren heilen, muss jedoch weitere Prüfungen durchführen, insbesondere zur Begründung der Neuinanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen und zur möglichen Ansiedlung des Großhandelsbetriebs in bestehenden Gewerbe- und Industriegebieten.
FAQ
Was ist eine Geschossflächenzahl (GFZ) im Bebauungsplan?
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks in Bezug auf die Geschossfläche. Sie gibt an, wie viel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Beispiele:
- GFZ 0,8: Die Geschossfläche darf 80% der Grundstücksfläche betragen
- GFZ 1,2: Die Geschossfläche darf 120% der Grundstücksfläche betragen
Zur Geschossfläche zählen die Flächen aller Vollgeschosse, einschließlich der Umfassungswände. Die GFZ ermöglicht eine Steuerung der Bebauungsdichte und beeinflusst das Erscheinungsbild eines Gebiets.
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.