Die Gemeinde Holzwickede (niederdeutsch: Hol(t)wicker) liegt am östlichen Rand des Ruhrgebiets, Nordrhein-Westfalen, und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Unna im Regierungsbezirk Arnsberg.
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Einwohner
17.035 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
59439
Vorwahl
02301
Adresse der Gemeinde
Website
Adressen:
1. Gemeinde Holzwickede
Hauptstraße 1
59439 Holzwickede
2. Bürgeramt Holzwickede
Hauptstraße 1
59439 Holzwickede
3. Ordnungsamt Holzwickede
Hauptstraße 1
59439 Holzwickede
Gemeinde Holzwickede – Öffnungszeiten
- Montag: 07:30 - 14:00
- Dienstag: 07:30 - 14:00
- Mittwoch: 07:30 - 14:00
- Donnerstag: 07:30 - 14:00
- Freitag: 07:30 - 13:30
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Bebauungsplan Nr. 60 für das Rausinger Feld in Holzwickede wurde im Januar 2024 aktualisiert. Dieser Plan dient der Ausweisung von neuen Gewerbeflächen im nordwestlichen Gemeindegebiet, um bestehende Standorte an zukünftige Bedarfsentwicklungen anzupassen. Der Planbereich umfasst etwa 9,5 ha und liegt östlich der Vincenz-Wiederholt-Straße. Die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH ist mit dem Grunderwerb, der Planung, Erschließung und Vermarktung des Gewerbegebiets beauftragt.
Der Aufstellungsbeschluss und der Beschluss über die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit wurden im Mai 2022 gefasst. Die Beteiligung der Öffentlichkeit fand vom 24. April bis 5. Mai 2023 statt, und die Träger öffentlicher Belange wurden im Zeitraum vom 24. April bis 25. Mai 2023 beteiligt.
FAQ
Was ist ein einfacher Bebauungsplan?
Ein einfacher Bebauungsplan ist ein Bebauungsplan, der nicht alle Mindestfestsetzungen eines qualifizierten Bebauungsplans enthält. Charakteristika sind:
- Er regelt nur einzelne Aspekte der städtebaulichen Ordnung.
- Fehlende Festsetzungen werden nach § 34 oder § 35 BauGB beurteilt.
- Er wird oft in bereits bebauten Gebieten eingesetzt, um bestehende Strukturen zu erhalten oder behutsam weiterzuentwickeln.
Einfache Bebauungspläne bieten mehr Flexibilität, erfordern aber eine sorgfältigere Prüfung bei Bauanträgen.
Was bedeutet "Erschließung" im Kontext eines Bebauungsplans?
"Erschließung" im Bebauungsplan bezieht sich auf die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur, um ein Grundstück nutzbar und bebaubar zu machen. Dies umfasst:
- Verkehrserschließung: Straßen, Wege, Parkplätze
- Technische Erschließung: Anschlüsse an Wasser-, Abwasser-, Strom- und Gasnetze
- Kommunikationsinfrastruktur: Telefon- und Internetleitungen
- Entwässerung: Regenwasserableitung und ggf. Versickerungsanlagen
- Öffentliche Einrichtungen: z.B. Straßenbeleuchtung, Bushaltestellen
Der Bebauungsplan legt fest, wie die Erschließung erfolgen soll und welche Flächen dafür vorgesehen sind. Die Kosten der Erschließung können teilweise auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden.