Pohlheim ist eine Stadt im Landkreis Gießen in Hessen.
Bundesland
Regierungsbezirk
Landkreis
Einwohner
17.872 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
35415
Vorwahlen
06403, 0641, 06404, 06004
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Forstgarten, Obersteinberg, Schiffenberg, Forstgarten, Obersteinberg, Schiffenberg
Adressen:
1. Stadt Pohlheim, Rathausstraße 1, 35415 Pohlheim
2. Bürgerbüro Pohlheim, Rathausstraße 1, 35415 Pohlheim
3. Ordnungsamt Pohlheim, Rathausstraße 1, 35415 Pohlheim
Gemeinde Pohlheim – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Arbeiten für ein großes Gewerbegebiet in Pohlheim müssen vorerst ruhen, weil ein Gericht einen Baustopp wegen des Schutzes der Feldlerche verhängt hat.
Es gibt verschiedene Bebauungspläne für unterschiedliche Stadtteile, wie den Bebauungsplan Nr. 44 "Am Furt / Schönbornswiese" in Watzenborn-Steinberg, der den wirksamen Flächennutzungsplan ändert.
FAQ
Was bedeutet "Baugrenze" im Bebauungsplan?
Eine Baugrenze im Bebauungsplan ist eine Linie, die die überbaubare Grundstücksfläche begrenzt. Wichtige Merkmale sind:
- Gebäude und Gebäudeteile dürfen die Baugrenze nicht überschreiten.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baugrenze ist zulässig.
- Baugrenzen können ein Baufenster bilden, das den maximalen Bebauungsrahmen festlegt.
- Kleinere Bauteile wie Balkone oder Erker dürfen die Baugrenze in der Regel geringfügig überschreiten.
Baugrenzen dienen dazu, einheitliche Bebauungsstrukturen zu schaffen und ausreichende Abstände zwischen Gebäuden sicherzustellen.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.