Mainz ist die Landeshauptstadt des Landes Rheinland-Pfalz und mit 215.110 Einwohnern zugleich dessen größte Stadt
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Einwohner
217.556 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahlen
55116–55131
Vorwahlen
06131, 06136
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
BaumschuleimSpeß, Draisberghof, LotharyAue, Mainz, Wendelinusheim, BaumschuleimSpeß, Draisberghof, LotharyAue, Wendelinusheim
Adressen:
1. Stadtverwaltung Mainz, Am Schillertheater 1, 55116 Mainz
2. Mainzer Finanzamt, Am Schillertheater 1, 55116 Mainz
3. Agentur für Arbeit Mainz, Am Schillertheater 1, 55116 Mainz
Öffnungszeiten
Montag: 09:00 - 12:00
Dienstag: 09:00 - 12:00
Mittwoch: 09:00 - 12:00
Donnerstag: 09:00 - 12:00
Freitag: 09:00 - 12:00
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen
Der Stadtrat in Mainz hat am 05.02.2025 gegen die Stimmen der Fraktion Die Linke die Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplanentwurf H 98 (Schützenhaus Fort Gonsenheim) beschlossen. Dieser Plan sieht den Bau von 126 Wohnungen in acht Gebäuden vor, jedoch zum Preis einer massiven Versiegelung des Baugrundstücks und dem Verzicht auf Spielplätze für Kinder, da oberirdische Stellplätze geschaffen werden müssen.
Zusätzlich plant die Stadt Mainz neue Baugebiete in den Stadtteilen Hechtsheim und Ebersheim, um bis zu 3.300 neue Wohneinheiten zu schaffen und den Wohnungsmarkt, besonders für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen, zu entspannen.
Ein weiteres großes Projekt ist der Bebauungsplan für ein neues Einkaufsquartier in der Ludwigsstraße, das eine begrünte Dachterrasse, Gastronomie, ein neues Hotel und viele neue Grünflächen umfasst und als innovatives und nachhaltiges Projekt gilt.
Der Stadtrat hat auch den überarbeiteten Masterplan „100% Klimaschutz“ verabschiedet und Entscheidungen zum Hochschulerweiterungsgelände und anderen stadtentwicklungsrelevanten Themen getroffen.
FAQ
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.
Was ist ein Vorhaben- und Erschließungsplan?
Ein Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP) ist ein Sonderfall des Bebauungsplans:
- Wird von einem Vorhabenträger (Investor) in Abstimmung mit der Gemeinde erstellt
- Bezieht sich auf ein konkretes Bauvorhaben und dessen Erschließung
- Ist Teil des vorhabenbezogenen Bebauungsplans
- Wird ergänzt durch einen Durchführungsvertrag zwischen Gemeinde und Vorhabenträger
Vorteile des VEP:
- Flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten
- Schnellere Realisierung von Projekten
- Kosteneinsparung für die Gemeinde
Der VEP ermöglicht eine enge Abstimmung zwischen öffentlichen und privaten Interessen bei der Projektentwicklung.