Morsbach ist eine Gemeinde im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu Rheinland-Pfalz.
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Oberbergischer Kreis
Einwohner
10.093 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
51597
Vorwahl
02294
Adresse der Gemeinde
Website
Ortsteile
Altenhofen, Alzen, AlzenerWeg, Alzerberg, Au, Birzel, Bitze, Böcklingen, Buchenmhle, Busenbach, Euelsloch, Hahn, Halle, Heide, Hellerseifen, Hemmerholz, Hohhäuschen, Hlstert, Kappenstein, Kömpel, Korseifen, Ltzelseifen, Neuhöhe, Niederdorf, Niederellingen, Niederwarnsbach, Niederzielenbach, Oberellingen, Oberwarnsbach, Ortseifen, Rhein, Rom, Rossenbach, Schlechtingen, Seifen, Siedenberg, Solseifen, Springe, Stentenbach, Stockshöhe
Adressen:
1. Gemeindeverwaltung Morsbach
Hauptstraße 24
51597 Morsbach
2. Bürgeramt Morsbach
Hauptstraße 24
51597 Morsbach
3. Ordnungsamt Morsbach
Hauptstraße 24
51597 Morsbach
Gemeinde Morsbach – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
14:00 - 15:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
In Morsbach wurde der Bebauungsplan "Hofackerweg" im Ortsteil Morsbach im vereinfachten Verfahren nach § 13b BauGB aufgestellt und am 12. August 2022 ortsüblich bekannt gemacht. Dieser Plan dient der Ausweisung von Wohnbauflächen zur Befriedigung der gestiegenen Nachfrage nach Bauland und schließt an bestehende Wohnbebauung an.
Der Plan setzt eine Grundflächenzahl von 0,4 und eine Geschossflächenzahl von 0,8 fest und erlaubt nur Einzel- oder Doppelhäuser mit maximal zwei Vollgeschossen. Das geplante Baugebiet liegt im Geltungsbereich des Flächennutzungsplans der Marktgemeinde Titting und grenzt an die Schutzzone des Naturparks Altmühltal.
Die Aufstellung des Bebauungsplans erfolgte im Rahmen des Baulandmobilisierungsgesetzes, das bis Ende 2022 das Baugesetzbuch novelliert und das beschleunigte Verfahren für die Einbeziehung von Außenbereichsflächen für den Wohnungsbau ermöglicht.
FAQ
Was ist ein Flächennutzungsplan?
Ein Flächennutzungsplan (FNP) ist ein vorbereitender Bauleitplan, der die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung für das gesamte Gemeindegebiet in groben Zügen darstellt. Er zeigt:
- Wohnbauflächen
- Gewerbliche Bauflächen
- Grünflächen
- Verkehrsflächen
- Flächen für Gemeinbedarf
Im Gegensatz zum Bebauungsplan ist der Flächennutzungsplan nicht rechtsverbindlich für Bürger, sondern dient als Richtlinie für die Verwaltung und als Grundlage für die Erstellung von Bebauungsplänen.
Was ist eine Grundflächenzahl (GRZ) im Bebauungsplan?
Die Grundflächenzahl (GRZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks. Sie gibt an, welcher Anteil des Baugrundstücks maximal überbaut werden darf. Beispiele:
- GRZ 0,4: 40% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
- GRZ 0,6: 60% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
Zur überbauten Fläche zählen:
- Gebäude
- Garagen und überdachte Stellplätze
- Nebenanlagen wie Terrassen oder Schwimmbäder
Die GRZ dient dazu, eine ausreichende Durchgrünung und Versickerungsfläche sicherzustellen und eine Überdichtung zu verhindern.