Altlandsberg ( Aussprache?/i) ist eine Kleinstadt im Land Brandenburg, Landkreis Märkisch-Oderland.
Bundesland
Brandenburg
Landkreis
Märkisch-Oderland
Einwohner
9654 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
15345
Vorwahlen
033438;033439;03341
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Öffnungszeiten
Montag: Geschlossen
Dienstag: 09:00 - 12:00
15:00 - 17:00
Mittwoch: Geschlossen
Donnerstag: 09:00 - 12:00
Freitag: 09:00 - 12:00
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen
Die Stadt Altlandsberg arbeitet an mehreren Bebauungsplänen. Ein wichtiger Punkt ist der Bebauungsplan für den A10 Energie- und Innovationspark Altlandsberg, für den am 11. Juli 2024 eine Informationsveranstaltung stattfand, bei der Bürger und Greentech-Unternehmen über das Planverfahren und innovative Technologien informiert wurden.
Zudem gibt es Pläne für die Erweiterung des Gewerbegebiets Am Königsweg, die im Parallelverfahren mit der 8. Änderung des Flächennutzungsplanes durchgeführt werden.
Darüber hinaus plant die Stadt den Bau einer neuen Wohnsiedlung in Friedrichslust Süd, was jedoch von einer Bürgerinitiative kritisch gesehen wird.
FAQ
Was sind die typischen Inhalte eines Bebauungsplans?
Ein Bebauungsplan enthält typischerweise:
- Planzeichnung: Graphische Darstellung der Festsetzungen
- Textliche Festsetzungen: Ergänzende Regelungen zur Planzeichnung
- Begründung: Erläuterung der Planungsziele und -inhalte
- Umweltbericht: Darstellung der Umweltauswirkungen der Planung
Typische Festsetzungen umfassen:
- Art der baulichen Nutzung (z.B. Wohngebiet, Gewerbegebiet)
- Maß der baulichen Nutzung (z.B. Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl)
- Bauweise (z.B. offene oder geschlossene Bauweise)
- Überbaubare Grundstücksflächen (Baugrenzen, Baulinien)
- Verkehrsflächen
- Grünflächen und Pflanzgebote
- Flächen für Ver- und Entsorgungsanlagen
- Flächen für den Gemeinbedarf
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.