Bad Orb ist eine Kurstadt im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Sie liegt zwischen bewaldeten Bergen im Naturpark Spessart, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands
Bundesland
Regierungsbezirk
Landkreis
Main-Kinzig-Kreis
Einwohner
10.333 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
63619
Vorwahl
06052
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Altenburg, Haselruhe, Molkenberg, Wegscheide, Altenburg, Haselruhe, Molkenberg, Wegscheide
Gemeinde Bad Orb – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die Stadtverordnetenversammlung von Bad Orb hat am 5. Juni 2024 den Beschluss zur Aufstellung eines erweiterten Bebauungsplans für die Fläche des ehemaligen Wildparks und des angrenzenden Stadtwaldes gefasst. Das Ziel ist die Schaffung einer Naturerlebniswelt und eines Kur- und Heilwaldes zu waldtherapeutischen Heilzwecken. Eine Veränderungssperre soll eine anderweitige Nutzung des Waldes ausschließen.
Zusätzlich wird in einem anderen Bereich der Stadt ein Bebauungsplan für die Ausweisung eines Allgemeinen Wohngebietes im Nordosten von Bad Orb umgesetzt. Dieser Plan soll den Ortsrand abrunden, neue Wohnbaugrundstücke schaffen und die bestehende Wohnbebauung bauplanungsrechtlich sichern.
FAQ
Was ist ein Bebauungsplan?
Ein Bebauungsplan ist ein rechtsverbindliches Dokument der Stadtplanung, das detailliert festlegt, wie Grundstücke in einem bestimmten Gebiet bebaut und genutzt werden dürfen. Er enthält wichtige Informationen wie:
- Art der baulichen Nutzung (z.B. Wohngebiet, Gewerbegebiet)
- Maß der baulichen Nutzung (z.B. Höhe und Dichte der Bebauung)
- Bauweise und überbaubare Grundstücksflächen
- Verkehrsflächen und Grünflächen
Bebauungspläne sind das zentrale Instrument zur Steuerung der städtebaulichen Entwicklung auf lokaler Ebene und dienen als Grundlage für Baugenehmigungen.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.