Elze ist eine Stadt mit knapp 8800 Einwohnern im Westen des Landkreises Hildesheim, die im Bereich der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen in Südniedersachsen liegt
Bundesland
Landkreis
Einwohner
8973 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
31008
Vorwahl
05068
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Elze, Horn, Papendahl, Saalemhle, Teufelsberg, Weghaus, Horn, Papendahl, Saalemühle, Teufelsberg, Weghaus
Gemeinde Elze – Öffnungszeiten
- Montag: 08:30 - 12:00
13:00 - 15:00
- Dienstag: 08:30 - 12:00
13:00 - 15:00
- Mittwoch: 08:30 - 12:00
13:00 - 15:00
- Donnerstag: 08:30 - 12:00
13:00 - 15:00
- Freitag: 08:30 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Bebauungsplan Nr. 18 "Am Hanlah Nord-B" in Elze wurde in seiner 4. Änderung vom Verwaltungsausschuss der Stadt Elze am 09.09.2024 aufgestellt, mit einer öffentlichen Auslegung gemäß § 3 (2) BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB.
In der Wedemark, einem benachbarten Gebiet, wurde ein Bebauungsplan durch das Oberverwaltungsgericht (OVG) für unwirksam erklärt. Trotz dieser Unwirksamkeit bleiben bereits erteilte Baugenehmigungen rechtswirksam, und neue Bauanträge können gestellt werden. Die Gemeinde plant, einen neuen Bebauungsplan für die Gebiete südlich und östlich der Helene-Küster-Straße im beschleunigten Verfahren aufzustellen.
FAQ
Was ist ein Flächennutzungsplan?
Ein Flächennutzungsplan (FNP) ist ein vorbereitender Bauleitplan, der die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung für das gesamte Gemeindegebiet in groben Zügen darstellt. Er zeigt:
- Wohnbauflächen
- Gewerbliche Bauflächen
- Grünflächen
- Verkehrsflächen
- Flächen für Gemeinbedarf
Im Gegensatz zum Bebauungsplan ist der Flächennutzungsplan nicht rechtsverbindlich für Bürger, sondern dient als Richtlinie für die Verwaltung und als Grundlage für die Erstellung von Bebauungsplänen.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.