Eschenburg ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen.
Bundesland
Regierungsbezirk
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Einwohner
9891 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
35713
Vorwahlen
02774, 02770 (Hirzenhain)
Adresse der Gemeinde
Website
Gemeinde Eschenburg – Öffnungszeiten
- Montag: 07:30 - 12:00
13:30 - 15:30
- Dienstag: 07:30 - 12:00
13:30 - 15:30
- Mittwoch: 07:30 - 12:00
13:30 - 15:30
- Donnerstag: 07:30 - 12:00
13:30 - 15:30
- Freitag: 07:30 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Eschenburg hat den Bebauungsplan „Im Krieacker“, Gemarkung Eibelshausen, am 21.11.2024 als Satzung beschlossen, und dieser Plan tritt mit der Bekanntmachung in Kraft. Der Plan dient der Erweiterung von Produktionsstätten einer ansässigen Firma und der Anpassung der Baugrenzen und Firsthöhen.
Zudem wurde die Flächennutzungsplan-Änderung für das Feuerwehrgerätehaus in Eiershausen mit Verfügung vom 10.06.2024 genehmigt und ist rechtswirksam.
Ein weiterer Bebauungsplan für das Feuerwehrgerätehaus in Eiershausen wurde am 25.04.2024 als Satzung beschlossen und ist in Kraft getreten.
Die Planunterlagen für alle diese Bauleitpläne sind im Rathaus und auf der Internetseite der Gemeinde Eschenburg einsehbar und herunterladbar.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Baugrenze und Baulinie?
Baugrenze und Baulinie sind beide Instrumente zur Steuerung der Bebauung, unterscheiden sich aber in ihrer Verbindlichkeit:
Baugrenze:
- Gebäude dürfen die Baugrenze nicht überschreiten.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baugrenze ist zulässig.
- Bietet Flexibilität in der Platzierung des Gebäudes.
Baulinie:
- Gebäude müssen auf der Baulinie errichtet werden.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baulinie ist nicht zulässig.
- Geringfügige Überschreitungen können zugelassen werden.
- Schafft eine einheitliche Bauflucht, z.B. entlang einer Straße.
Baulinien werden oft verwendet, um ein einheitliches Straßenbild zu erzeugen, während Baugrenzen mehr Gestaltungsspielraum lassen.
Welche rechtliche Verbindlichkeit hat ein Flächennutzungsplan?
Die rechtliche Verbindlichkeit eines Flächennutzungsplans ist begrenzt:
- Keine direkte Rechtswirkung gegenüber Bürgern
- Bindend für Behörden und öffentliche Planungsträger
- Grundlage für die Aufstellung von Bebauungsplänen
- "Anpassungspflicht" für Bebauungspläne an den FNP
- Keine unmittelbare Grundlage für die Erteilung von Baugenehmigungen
- Möglichkeit der Normenkontrollklage für bestimmte Betroffene
Der FNP dient als strategisches Planungsinstrument und entfaltet seine Wirkung hauptsächlich innerhalb der Verwaltung und gegenüber anderen Planungsträgern.