Die Stadt ist Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei
Bundesland
Landkreis
Einwohner
29.026 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
18273
Vorwahl
03843
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Gemeinde Güstrow – Öffnungszeiten
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Die Stadtvertretung von Güstrow hat in ihrer Sitzung am 05.12.2024 den Bebauungsplan Nr. 101 - Pferdemarkt/Tiefetal im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB beschlossen und seine ortsübliche Bekanntmachung festgelegt.
Ein weiterer Beschluss betrifft den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 120 - Glasewitzer Burg - Westlicher Teil, um städtebauliche Missstände durch mangelhafte verkehrliche und mediale Erschließung zu beseitigen.
Zudem wurde der Bebauungsplan Nr. 117 - An der B 103 beschlossen, der die Entwicklung eines Sondergebietes zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Wasserstoff via Wasserelektrolyse umfasst.
Weitere Bebauungspläne wie Nr. 97 – Goldberger Straße – Schwarzer Weg und Nr. 111 – Zum Steinsitz 4 sind bereits in Kraft getreten.
FAQ
Was ist ein Bebauungsplan?
Ein Bebauungsplan ist ein rechtsverbindliches Dokument der Stadtplanung, das detailliert festlegt, wie Grundstücke in einem bestimmten Gebiet bebaut und genutzt werden dürfen. Er enthält wichtige Informationen wie:
- Art der baulichen Nutzung (z.B. Wohngebiet, Gewerbegebiet)
- Maß der baulichen Nutzung (z.B. Höhe und Dichte der Bebauung)
- Bauweise und überbaubare Grundstücksflächen
- Verkehrsflächen und Grünflächen
Bebauungspläne sind das zentrale Instrument zur Steuerung der städtebaulichen Entwicklung auf lokaler Ebene und dienen als Grundlage für Baugenehmigungen.
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.