Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, der sie auch angehört
Bundesland
Landkreis
Mainz-Bingen
Einwohner
7571 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
55276
Vorwahl
06133
Adresse der Verbandsverwaltung
Website
Adressen:
1. Stadt Oppenheim
Am Stadtplatz 1
55276 Oppenheim
2. Ordnungsamt Oppenheim
Am Stadtplatz 1
55276 Oppenheim
3. Bürgeramt Oppenheim
Am Stadtplatz 1
55276 Oppenheim
Gemeinde Oppenheim – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Bebauungsplanentwurf „Kette-Saar, 14. Änderung“ in Oppenheim wurde im Zeitraum vom 10.06.2024 bis 12.07.2024 im Internet und in der Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Selz öffentlich ausgelegt. Der Plan zielt darauf ab, die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau eines Pflegeheims auf einem bisher gewerblich genutzten Grundstück zu schaffen. Das Vorhaben soll im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB durchgeführt werden, da die zulässige Grundfläche unter 20.000 Quadratmetern bleibt und keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist abgegeben werden. Das Plangebiet grenzt an die Bahnstrecke Mainz-Worms und die Bundesstraße 9 an.
FAQ
Was sind die typischen Darstellungen in einem Flächennutzungsplan?
Ein Flächennutzungsplan enthält typischerweise folgende Darstellungen:
- Wohnbauflächen
- Gemischte Bauflächen
- Gewerbliche Bauflächen
- Sonderbauflächen (z.B. Einkaufszentren, Hochschulen)
- Grünflächen
- Waldflächen
- Landwirtschaftliche Flächen
- Verkehrsflächen
- Ver- und Entsorgungsanlagen
- Flächen für den Gemeinbedarf
- Wasserflächen
- Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft
Diese Darstellungen geben einen Überblick über die geplante Nutzung des gesamten Gemeindegebiets.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.