Rodewisch ist eine Kleinstadt im Vogtlandkreis in Sachsen.
Bundesland
Landkreis
Vogtlandkreis
Einwohner
6260 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
08228
Vorwahl
03744
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Adressen:
1. Stadtverwaltung Rodewisch
Markt 1
08228 Rodewisch
2. Ordnungsamt Rodewisch
Markt 1
08228 Rodewisch
3. Bauamt Rodewisch
Markt 1
08228 Rodewisch
Gemeinde Rodewisch – Öffnungszeiten
- Montag: 08:30 - 11:30
- Dienstag: 08:30 - 11:30
- Mittwoch: 08:30 - 11:30
- Donnerstag: 08:30 - 11:30
- Freitag: 08:30 - 11:30
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
- Der Stadtrat von Rodewisch hat im Juli 2022 einen Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Sondergebiet Einzelhandel Lengenfelder Straße“ gefasst, um den bestehenden Lidl-Markt zu erweitern, nachdem formalen Gründen die Arbeiten bisher nicht beginnen konnten.
- Aktuell laufen Verfahren für den Bebauungsplan Nr. 40 „Wohngebiet Bahnhofstraße III“ und den Bebauungsplan Nr. 38 „Sondergebiet Einzelhandel Lengenfelder Straße“ im beschleunigten Verfahren.
- Es gibt auch laufende Änderungen zu bestehenden Bebauungsplänen, wie die 4. Änderung zum Bebauungsplan Nr. 04 „Gewerbepark Göltzschtal“ und die 4. Änderung zum Bebauungsplan Nr. 03 „Wohngebiet Obergöltzsch/Rützengrüner Straße“.
FAQ
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.