Wolnzach ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm im Hopfenland Hallertau
Bundesland
Regierungsbezirk
Oberbayern
Landkreis
Einwohner
11.719 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
85283
Vorwahl
08442
Adresse derMarktverwaltung
Website
Ortsteile
Abeltshausen, Burgstall, Eschelbach, Gebrontshausen, Geroldshausen, Gosseltshausen, Grubwinn, Gschwend, Hanfkolm, Haunerhof, Haushausen, Hirnsberg, Hll, Jebertshausen, Kemnathen, Kreut, Kumpfmhle, Larsbach, Moosmhle, Schreinmhle, Schrittenlohe, Siegertszell, Starzhausen, Thongräben, Abeltshausen, Burgstall, Eschelbach, Gebrontshausen, Geroldshausen, Gosseltshausen, Grubwinn, Gschwend, Hanfkolm, Haunerhof, Haushausen, Hirnsberg, Hüll, Jebertshausen, Kemnathen, Kreut
Adressen:
1. Gemeindeverwaltung Wolnzach, Mühlenstraße 1, 85283 Wolnzach
2. Rathaus Wolnzach, Mühlstraße 1, 85283 Wolnzach
3. Bauamt Wolnzach, Mühlenstraße 1, 85283 Wolnzach
Gemeinde Wolnzach – Öffnungszeiten
- Montag:
- Dienstag:
- Mittwoch:
- Donnerstag:
- Freitag:
- Samstag:
- Sonntag:
FAQ
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.