Sie ist mit rund 43.478 Einwohnern die fünftgrößte Stadt im Regierungsbezirk Schwaben. Kaufbeuren (mittelalterlich: Buron / im schwäbischen Dialekt: Beira) ist eine kreisfreie Stadt am nordöstlichen Rand des bayerischen Allgäus. Kaufbeuren ist Verwaltungssitz der Planungsregion Allgäu
Bundesland
Regierungsbezirk
Schwaben
Einwohner
45.118 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
87600
Vorwahl
08341
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Adressen:
1. Stadt Kaufbeuren, Rathausplatz 1, 87600 Kaufbeuren
2. Landratsamt Ostallgäu, An den Bachwiesen 1, 87616 Marktoberdorf
3. Finanzamt Kaufbeuren, Bismarckstraße 1, 87600 Kaufbeuren
Gemeinde Kaufbeuren – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
In Kaufbeuren wurde grünes Licht für das neue Wohnquartier Bismarckcarré südlich der Altstadt gegeben, waarbei 80 bis 85 Mietwohnungen in fünf Mehrfamilienhäusern und eine Tiefgarage geplant sind. Der Kaufbeurer Stadtrat stimmte mit einer Mehrheit von 24 zu 11 für das vorhabenbezogene Bauleitverfahren.
Zusätzlich wurde die Genehmigung für eine 3,6 Hektar große Freiflächen-Photovoltaikanlage im Norden von Kaufbeuren erteilt, die auf etwa 2,2 Hektar mit Modultischen überdeckt werden soll. Die Bauphase könnte bereits Mitte November starten.
Bebauungspläne in Kaufbeuren werden im Rahmen des Baugesetzbuches aufgestellt und können als qualifizierte, vorhabenbezogene oder einfache Bebauungspläne erstellt werden, wobei die Bürgerbeteiligung ein integraler Bestandteil des Verfahrens ist.
FAQ
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.
Was bedeuten die verschiedenen Farben in einem Bebauungsplan?
Die Farben in einem Bebauungsplan haben eine standardisierte Bedeutung gemäß der Planzeichenverordnung:
- Gelb: Wohnbauflächen
- Orange: Gemischte Bauflächen
- Lila: Gewerbliche Bauflächen
- Grau: Sonderbauflächen
- Hellrot: Straßenverkehrsflächen
- Hellgrün: Öffentliche Grünflächen
- Dunkelgrün: Private Grünflächen
- Blau: Wasserflächen
- Braun: Flächen für die Landwirtschaft
- Dunkelgrün mit Baumdarstellung: Waldflächen
Diese Farbgebung erleichtert das schnelle Erfassen der geplanten Nutzungen. Zusätzlich werden oft Schraffuren oder Symbole verwendet, um weitere Details zu kennzeichnen.