Mainaschaff ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern.
Bundesland
Regierungsbezirk
Unterfranken
Landkreis
Einwohner
9006 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
63814
Vorwahl
06021
Adresse der Gemeinde
Website
Adressen:
1. Gemeindeverwaltung Mainaschaff
Am Rathaus 1
63814 Mainaschaff
2. Bürgeramt Mainaschaff
Am Rathaus 1
63814 Mainaschaff
3. Ordnungsamt Mainaschaff
Am Rathaus 1
63814 Mainaschaff
Gemeinde Mainaschaff – Öffnungszeiten
- Montag:
- Dienstag:
- Mittwoch:
- Donnerstag:
- Freitag:
- Samstag:
- Sonntag:
Die rechtsverbindlichen Bebauungspläne im Ortsgebiet Mainaschaff werden derzeit überarbeitet. Es gibt mehrere Planungsbereiche, darunter der "Gewerbliche Bauflächen Nördlich der B8 - 2. Teilabschnitt" und "Westlich des Kranichweges", für die aktuelle Dokumente und Begründungen im PDF-Format verfügbar sind. Bei Fragen oder fehlenden Darstellungen soll man sich direkt an das Bauamt wenden.
FAQ
Wie verbindlich sind die Festsetzungen in einem Bebauungsplan?
Die Festsetzungen in einem Bebauungsplan sind rechtlich verbindlich für alle Bauvorhaben im Geltungsbereich des Plans. Das bedeutet:
- Baugenehmigungen müssen den Festsetzungen entsprechen.
- Bauherren und Architekten müssen sich bei der Planung an die Vorgaben halten.
- Die Gemeinde ist an die Festsetzungen gebunden und darf keine davon abweichenden Baugenehmigungen erteilen.
Allerdings gibt es Möglichkeiten für Ausnahmen und Befreiungen unter bestimmten Umständen, die im Baugesetzbuch geregelt sind.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.