Beilngries ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Bundesland
Regierungsbezirk
Oberbayern
Landkreis
Einwohner
9993 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahlen
92339, 92345
Vorwahl
08461
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Biberbach, Gösselthal, Grampersdorf, Hirschberg, Kaldorf, Kevenhll, Oberndorf, Schweigersdorf, Wiesenhofen, Biberbach, Gösselthal, Grampersdorf, Hirschberg, Kaldorf, Kevenhüll, Oberndorf, Schweigersdorf, Wiesenhofen
Gemeinde Beilngries – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
13:30 - 16:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
In Beilngries wurde der Bebauungsplan Nr. 103 "Sondergebiet bei der Seefigur" verabschiedet, der eine neue Fläche für das Volksfest und andere Veranstaltungen ausweist. Diese Fläche umfasst technische Infrastruktur und Abstellbereiche für Schausteller.
Der alte Volksfestplatz wird für eine zukunftsweisende Wohnbebauung genutzt, basierend auf dem Bebauungsplan "Wohnen am ehemaligen Volksfestplatz", der im Mai 2021 verabschiedet wurde. Dieses Gebiet soll ein lebendiges Wohngebiet mit modernen Wohnformen und nachhaltigem Bauen werden.
Zusätzlich gibt es verschiedene andere Bebauungspläne in verschiedenen Teilen der Stadt, wie den qualifizierten Bebauungsplan Nr. 75 "Wohnen am ehemaligen Volksfestplatz" und den qualifizierten Bebauungsplan Nr. 103 "Bei der Seefigur".
FAQ
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.
Was bedeutet "öffentliche Auslegung" bei Bebauungsplänen?
Die öffentliche Auslegung ist ein wichtiger Teil des Bebauungsplanverfahrens:
- Dauer: Mindestens ein Monat
- Ort: Meist im Rathaus oder Bauamt
- Inhalt: Planentwurf, Begründung, wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen
- Zweck: Information der Öffentlichkeit und Möglichkeit zur Stellungnahme
- Ankündigung: Eine Woche vorher in ortsüblicher Weise (z.B. Amtsblatt, Zeitung)
Während der Auslegung können Bürger Anregungen und Bedenken äußern, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden müssen.