Eisenberg ist die Kreisstadt des Saale-Holzland-Kreises in Thüringen und liegt auf halbem Weg zwischen Jena und Gera.
Bundesland
Landkreis
Saale-Holzland-Kreis
Einwohner
10.842 (31. Dez. 2017)
Postleitzahl
07607
Vorwahl
036691
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Erlenhof, IndenZwölfmorgen, Seltenbach, SOS-Kinderdorf, Walzwerk, Erlenhof, IndenZwölfmorgen, Seltenbach, SOS-Kinderdorf, Walzwerk
Gemeinde Eisenberg – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
In Eisenberg ist der Neubau eines Verwaltungsgebäudes an der Jenaer Straße 40 geplant. Der Stadtrat hat sich im Februar 2022 für die Entwicklung des Standortes als Verwaltungsstandort ausgesprochen, und im März 2022 stimmte der Kreistag dem Kauf des Baugrundstücks zu. Das neue Verwaltungsgebäude soll etwa 250 Mitarbeiter unterbringen und die bisher auf 17 Standorte verteilte Kreisverwaltung bündeln. Die Planung umfasst auch die Schaffung notwendiger Stellplätze und eine barrierefreie Erreichbarkeit. Der Bebauungsplan wird gemäß § 13a BauGB als Bebauungsplan der Innenentwicklung durchgeführt, da es sich um die Wiedernutzbarmachung von Flächen handelt.
FAQ
Was ist eine Geschossflächenzahl (GFZ) im Bebauungsplan?
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks in Bezug auf die Geschossfläche. Sie gibt an, wie viel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Beispiele:
- GFZ 0,8: Die Geschossfläche darf 80% der Grundstücksfläche betragen
- GFZ 1,2: Die Geschossfläche darf 120% der Grundstücksfläche betragen
Zur Geschossfläche zählen die Flächen aller Vollgeschosse, einschließlich der Umfassungswände. Die GFZ ermöglicht eine Steuerung der Bebauungsdichte und beeinflusst das Erscheinungsbild eines Gebiets.
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.