Frechen ist eine Stadt des Rheinischen Braunkohlereviers im Rhein-Erft-Kreis und grenzt westlich an Köln in Nordrhein-Westfalen.
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Rhein-Erft-Kreis
Einwohner
52.155 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
50226
Vorwahl
02234
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Gemeinde Frechen – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
13:30 - 15:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
In Frechen sind mehrere Bebauungsprojekte im Gange:
- Ein neues Baugebiet in Habbelrath zwischen der Ammerstraße und dem Rekultivierungswald des ehemaligen Tagebaus Frechen wird entwickelt. RWE Power wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2025 mit der Erschließung beginnen und gleichzeitig die Vermarktung der Baugrundstücke starten. Geplant sind 120 Wohneinheiten und der Bau einer Kindertagesstätte sowie der Ausbau weiterer Grundschulplätze.
- Das Rhenania-Quartier auf dem ehemaligen Keramogelände entlang der Bonnstraße wird für über 100 Millionen Euro entwickelt. Abbrucharbeiten laufen planmäßig und der Baubeginn ist für 2026 geplant. Das Quartier soll 665 Wohnungen, eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und gewerbliche Flächen umfassen.
- Die Stadt Frechen hat eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im Bebauungsplanverfahren für das Rhenania-Quartier gestartet, wo Bürger bis Ende September Stellungnahmen abgeben können.
FAQ
Wie kann ich Einsicht in einen Bebauungsplan erhalten?
Sie können auf folgende Weise Einsicht in einen Bebauungsplan erhalten:
- Besuch des Bauamts: Viele Gemeinden bieten Einsicht vor Ort an.
- Online-Portale: Viele Städte stellen Bebauungspläne digital zur Verfügung.
- Schriftliche Anfrage: Sie können eine Kopie des Plans anfordern.
- Öffentliche Auslegung: Während der Planaufstellung liegen Entwürfe öffentlich aus.
- Ratsinformationssysteme: Oft sind Pläne hier einsehbar.
Tipp: Kontaktieren Sie das lokale Bauamt für genaue Informationen zum Zugang.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.