Bekannt ist die Landstadt vor allem durch den Eisenbahnknotenpunkt der Bahnverbindung Leipzig–Hof und der Mitte-Deutschland-Verbindung (Glauchau-Schönbörnchen–Gößnitz und Gößnitz–Gera) sowie das seit 1993 jährlich stattfindende Gößnitz Open-Air
Bundesland
Landkreis
Altenburger Land
Einwohner
3403 (31. Dez. 2017)
Postleitzahl
04639
Vorwahlen
034493, 03764 (Hainichen)
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Gemeinde Gößnitz – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
13:30 - 15:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die Städte Schmölln und Gößnitz haben ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) bis 2030 erstellt, das die zentralen Leitlinien der Stadtentwicklung und Bebauungsplanung umfasst. Dieses Konzept integriert verschiedene sektorale Fachkonzepte und Bauleitpläne, berücksichtigt demographische Prozesse, Gebietsveränderungen und die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Es formuliert gemeinsame integrierte Entwicklungsziele, Leitbilder und Maßnahmen für den Städteverbund, einschließlich der Integration von eingemeindeten Ortsteilen und der Vernetzung bestehender Planungen und Fachkonzepte. Das ISEK wurde durch eine partizipative Prozess mit Bürgerbeteiligung, Workshops und Expertengesprächen entwickelt und von den Stadträten am 14. und 15. Dezember 2022 beschlossen.
FAQ
Wie kann ich Einsicht in einen Bebauungsplan erhalten?
Sie können auf folgende Weise Einsicht in einen Bebauungsplan erhalten:
- Besuch des Bauamts: Viele Gemeinden bieten Einsicht vor Ort an.
- Online-Portale: Viele Städte stellen Bebauungspläne digital zur Verfügung.
- Schriftliche Anfrage: Sie können eine Kopie des Plans anfordern.
- Öffentliche Auslegung: Während der Planaufstellung liegen Entwürfe öffentlich aus.
- Ratsinformationssysteme: Oft sind Pläne hier einsehbar.
Tipp: Kontaktieren Sie das lokale Bauamt für genaue Informationen zum Zugang.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.