Neufahrn in Niederbayern (amtlich: Neufahrn i.NB) ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Landshut
Bundesland
Regierungsbezirk
Niederbayern
Landkreis
Einwohner
4385 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
84088
Vorwahl
08773
Adresse der Gemeinde
Website
Gemeinde Neufahrn in Niederbayern – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
In Neufahrn in Niederbayern gibt es aktuellen Protest gegen den Bebauungsplan für ein neues Wohngebiet im Neufahrner Süden. Die Anwohner kritisieren die Höhe der geplanten Gebäude, insbesondere ein fünfstöckiger Wohnblock, und die unzureichenden Parkmöglichkeiten. Sie befürchten einen deutlichen Anstieg des Verkehrsaufkommens und haben 84 Einsprüche eingereicht. Der Gemeinderat hat den Plan bereits befürwortet, trotz der Bedenken der Anwohner.
Zudem wurde im März 2022 der Bebauungsplan Nr. 133 für ein neues Baugebiet im Nord-Westen Neufahrns beschlossen, das einen integrativen Kindergarten und verschiedene Wohnformen umfasst. Die Bürger- und Behördenbeteiligung fand zwischen Mai und Juni 2022 statt, und es wurden einige Anpassungen am Bebauungsplan vorgenommen.
FAQ
Was ist eine Geschossflächenzahl (GFZ) im Bebauungsplan?
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks in Bezug auf die Geschossfläche. Sie gibt an, wie viel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Beispiele:
- GFZ 0,8: Die Geschossfläche darf 80% der Grundstücksfläche betragen
- GFZ 1,2: Die Geschossfläche darf 120% der Grundstücksfläche betragen
Zur Geschossfläche zählen die Flächen aller Vollgeschosse, einschließlich der Umfassungswände. Die GFZ ermöglicht eine Steuerung der Bebauungsdichte und beeinflusst das Erscheinungsbild eines Gebiets.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.