Die Stadt Dinslaken liegt am unteren Niederrhein am nordwestlichen Rand des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Einwohner
67.114 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahlen
46535, 46537, 46539
Vorwahl
02064
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Barmingholten, Bruckhausen, Feldmark, Grafschaft, Hiesfeld, HinterdenKämpen, Lohberg, Sträterei, Barmingholten, Bruckhausen, Feldmark, Grafschaft, Hiesfeld, HinterdenKämpen, Lohberg, Sträterei
Gemeinde Dinslaken – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
14:00 - 15:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Bebauungsplan für das Zechengelände Lohberg in Dinslaken umfasst eine zweiphasige Umsetzung. Der erste Bauabschnitt von 2008 bis 2013 konzentrierte sich auf vorbereitende Planungen, Strategieentwicklung, Bodensanierung, Abriss von Gebäuden und die Herstellung von Infrastruktur. Der zweite Bauabschnitt von 2014 bis 2019 beinhaltet bauliche Maßnahmen, wie die Fertigstellung des Lohberg-Corsos, die Realisierung von Wohnclustern, die Vermarktung des Zentral- und Mischclusters und die Entwicklung des Gewerbeclusters, größtenteils durch private Investitionen finanziert.
FAQ
Was bedeutet "öffentliche Auslegung" bei Bebauungsplänen?
Die öffentliche Auslegung ist ein wichtiger Teil des Bebauungsplanverfahrens:
- Dauer: Mindestens ein Monat
- Ort: Meist im Rathaus oder Bauamt
- Inhalt: Planentwurf, Begründung, wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen
- Zweck: Information der Öffentlichkeit und Möglichkeit zur Stellungnahme
- Ankündigung: Eine Woche vorher in ortsüblicher Weise (z.B. Amtsblatt, Zeitung)
Während der Auslegung können Bürger Anregungen und Bedenken äußern, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden müssen.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.