Erding ist eine altbayerische Herzogstadt, 36 Kilometer nordöstlich von Münchens östlicher Stadtgrenze und 36 Kilometer südwestlich von Landshut gelegen
Bundesland
Regierungsbezirk
Oberbayern
Landkreis
Einwohner
36.414 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
85435
Vorwahl
08122
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Ammersdorf, Aufhausen, Bergham, Flanning, Graß, Indorf, Itzling, Kehr, Kiefing, Klettham, Kölling, Langengeisling, Loh, Neuhausen, Neukirchen, Pretzen, Schollbach, Siglfing, Singlding, Straß, Voggenöd, Werndlfing, Ziegelstatt, Ammersdorf, Aufhausen, Bergham, Flanning, Graß, Indorf, Itzling, Kehr, Kiefing, Klettham, Kölling, Langengeisling, Loh, Neuhausen, Neukirchen, Pretzen, Schollbach
Gemeinde Erding – Öffnungszeiten
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Ein neues Quartierprojekt in Erding-Bergham sieht die Entwicklung eines urbanen Dorfs vor, mit einer Kombination aus dauerhaftem Wohnen und Gewerbeeinheiten. Der ursprünglich geplante 18-stöckige Turm wurde abgelehnt, nun sind maximal sieben Vollgeschosse vorgesehen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat einstimmig für den Aufstellungsbeschluss des neuen Bebauungsplans Nr. 254 gestimmt.
Zudem gab es eine Gerichtsentscheidung, dass der geänderte Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Rennweg und anderen Straßen überwiegend unwirksam ist, da er nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht.
Der Stadtrat von Erding hat auch die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 253 für das Gebiet westlich der Sigwolfstraße und nördlich des Korbinian-Aigner-Gymnasiums beschlossen und plant zudem den Neubau eines Baustoffzentrums mit dem Bebauungsplan Nr. 248.
FAQ
Was bedeutet "Baugrenze" im Bebauungsplan?
Eine Baugrenze im Bebauungsplan ist eine Linie, die die überbaubare Grundstücksfläche begrenzt. Wichtige Merkmale sind:
- Gebäude und Gebäudeteile dürfen die Baugrenze nicht überschreiten.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baugrenze ist zulässig.
- Baugrenzen können ein Baufenster bilden, das den maximalen Bebauungsrahmen festlegt.
- Kleinere Bauteile wie Balkone oder Erker dürfen die Baugrenze in der Regel geringfügig überschreiten.
Baugrenzen dienen dazu, einheitliche Bebauungsstrukturen zu schaffen und ausreichende Abstände zwischen Gebäuden sicherzustellen.
Was ist ein Flächennutzungsplan?
Ein Flächennutzungsplan (FNP) ist ein vorbereitender Bauleitplan, der die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung für das gesamte Gemeindegebiet in groben Zügen darstellt. Er zeigt:
- Wohnbauflächen
- Gewerbliche Bauflächen
- Grünflächen
- Verkehrsflächen
- Flächen für Gemeinbedarf
Im Gegensatz zum Bebauungsplan ist der Flächennutzungsplan nicht rechtsverbindlich für Bürger, sondern dient als Richtlinie für die Verwaltung und als Grundlage für die Erstellung von Bebauungsplänen.