Maierhöfen (westallgäuerisch Moiehefe) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Argental.
Bundesland
Regierungsbezirk
Schwaben
Landkreis
Einwohner
1576 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
88167
Vorwahl
08383
Adresse der Verbandsverwaltung
Website
Ortsteile
Anderhalbs, Beeren, Bengel, Biesen, Buchers, Büchlenberg, Ehrhafts, Flucken, Geschwendhof, Greit, Grenze, Grub, Gschwend, Happach, Hochstädt, Kitzensberg, Linden, Nagelringen, Neppen, Obersteig, Raschenberg, Reute, Riedholz, Ringenberg, Schanz, Scharfentöbele, Schwarzen, Stockach, Straß, Untersteig, Vorholz, Warmhalden, Wolfbühl
Adressen:
1. Gemeinde Maierhöfen
Hauptstraße 1
88167 Maierhöfen
2. Landratsamt Lindau
Bregenzer Straße 35
88131 Lindau
3. Amtsgericht Lindau
Schützingerstraße 3
88131 Lindau
Gemeinde Maierhöfen – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 11:00
- Dienstag: 08:00 - 11:00
- Mittwoch: 13:00 - 15:30
- Donnerstag: 08:00 - 11:00
- Freitag: 08:00 - 11:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
FAQ
Was bedeutet "Baugrenze" im Bebauungsplan?
Eine Baugrenze im Bebauungsplan ist eine Linie, die die überbaubare Grundstücksfläche begrenzt. Wichtige Merkmale sind:
- Gebäude und Gebäudeteile dürfen die Baugrenze nicht überschreiten.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baugrenze ist zulässig.
- Baugrenzen können ein Baufenster bilden, das den maximalen Bebauungsrahmen festlegt.
- Kleinere Bauteile wie Balkone oder Erker dürfen die Baugrenze in der Regel geringfügig überschreiten.
Baugrenzen dienen dazu, einheitliche Bebauungsstrukturen zu schaffen und ausreichende Abstände zwischen Gebäuden sicherzustellen.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.