Pfullendorf ist die drittgrößte Stadt im baden-württembergischen Landkreis Sigmaringen und eine ehemalige freie Reichsstadt.
Bundesland
Regierungsbezirk
Landkreis
Einwohner
13.501 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
88630
Vorwahlen
07552, 07558
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Adriatsweiler, Brunnhausen, Gaisweiler, Kirnbach, Kleinschönach, Lautenbach, Mhlhausen, Schwäblishausen, Sohl, Straß-Hilpensberg, Tautenbronn, Waldsteig, Wattenreute, Adriatsweiler, Brunnhausen, Gaisweiler, Kirnbach, Kleinschönach, Lautenbach, Mühlhausen, Schwäblishausen, Sohl, Straß-Hilpensberg, Tautenbronn, Waldsteig, Wattenreute
Adressen:
1. Stadt Pfullendorf, Hauptstraße 1, 88630 Pfullendorf
2. Landratsamt Sigmaringen, Wilhelmstraße 11, 72488 Sigmaringen
3. Agentur für Arbeit Sigmaringen, Wilhelmstraße 11, 72488 Sigmaringen
Gemeinde Pfullendorf – Öffnungszeiten
- Montag:
- Dienstag:
- Mittwoch:
- Donnerstag:
- Freitag:
- Samstag:
- Sonntag:
Der Gemeinderat in Pfullendorf hat die Bebauungspläne für die Gebiete Langgassen Süd und Sägeadern III gebilligt. Im Gebiet Langgassen Süd werden fünf große Bauplätze entstehen, die die geforderte Einwohnerdichte von 70 Einwohnern je Hektar nicht erreichen, aber durch andere Baugebiete ausgeglichen werden können.
Im Gebiet Sägeadern III sollen 29 Bauplätze am Ortsausgang Richtung Ochsenbach ausgewiesen werden. Hier musste ein Lärmschutzgutachten erstellt und ein Randstreifen unbebaut bleiben. Zudem musste die Stadt 277.000 Ökopunkte als Ausgleich leisten.
Zusätzlich gibt es noch 29 freie Bauplätze in Pfullendorf, darunter fünf Flächen für eine verdichtete Bauweise und weitere fünf Flächen im Rahmen des Projekts kleiner Bauplatz. Die Vergabe der Bauplätze erfolgt über das Programm Baupilot, wobei Bewerber eine Finanzierungsbestätigung für mindestens 600.000 Euro vorlegen müssen.
FAQ
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.
Was bedeutet "öffentliche Auslegung" bei Bebauungsplänen?
Die öffentliche Auslegung ist ein wichtiger Teil des Bebauungsplanverfahrens:
- Dauer: Mindestens ein Monat
- Ort: Meist im Rathaus oder Bauamt
- Inhalt: Planentwurf, Begründung, wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen
- Zweck: Information der Öffentlichkeit und Möglichkeit zur Stellungnahme
- Ankündigung: Eine Woche vorher in ortsüblicher Weise (z.B. Amtsblatt, Zeitung)
Während der Auslegung können Bürger Anregungen und Bedenken äußern, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden müssen.