Da in den Auer Gemeindefluren der Hopfenbau seit Jahrhunderten eine bedeutende Stellung einnimmt und speziell der Auer Hopfen in Deutschland und darüber hinaus sich einen Weltruf erworben hat, wird häufig die Ortsbezeichnung von Au noch mit der Bezeichnung das Herz im Hopfengau ergänzt.
Damit soll die zentrale Bedeutung des Marktes Au innerhalb der Hallertau herausgehoben werden
Bundesland
Regierungsbezirk
Oberbayern
Landkreis
Einwohner
6269 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
84072
Vorwahl
08752
Adresse derMarktverwaltung
Website
Gemeinde Au in der Hallertau – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
- Ein Rechtsstreit über ein Quellenrecht aus 1925 blockiert den Verkauf von Grundstücken in einem neu ausgewiesenen Baugebiet, da die juristische Auseinandersetzung noch nicht beendet ist.
- Die Marktgemeinde Au plant die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage auf einer ehemaligen Kiesgrube bei Trillhof, was Teil der 24. Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Nr. 120 ist. Der Plan umfasst umweltschutzrechtliche Maßnahmen und die Ausweisung von Ausgleichsflächen.
FAQ
Was ist ein qualifizierter Bebauungsplan?
Ein qualifizierter Bebauungsplan ist ein Bebauungsplan, der mindestens folgende Festsetzungen enthält:
- Art der baulichen Nutzung
- Maß der baulichen Nutzung
- Überbaubare Grundstücksflächen
- Örtliche Verkehrsflächen
Qualifizierte Bebauungspläne ermöglichen:
- Eine detaillierte Steuerung der städtebaulichen Entwicklung
- Die Beurteilung von Bauvorhaben direkt auf Grundlage des Plans
- Einen vereinfachten Genehmigungsprozess für Bauvorhaben
Sie bieten ein hohes Maß an Planungssicherheit für Gemeinden und Bauherren.
Wie verbindlich sind die Festsetzungen in einem Bebauungsplan?
Die Festsetzungen in einem Bebauungsplan sind rechtlich verbindlich für alle Bauvorhaben im Geltungsbereich des Plans. Das bedeutet:
- Baugenehmigungen müssen den Festsetzungen entsprechen.
- Bauherren und Architekten müssen sich bei der Planung an die Vorgaben halten.
- Die Gemeinde ist an die Festsetzungen gebunden und darf keine davon abweichenden Baugenehmigungen erteilen.
Allerdings gibt es Möglichkeiten für Ausnahmen und Befreiungen unter bestimmten Umständen, die im Baugesetzbuch geregelt sind.