Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich eines ihrer Länder
Postleitzahlen
10115–14199
Website
Einwohner
3.613.495 (31. Dezember 2017)
Einwohner Metropolregion
6.117.535 (31. Dezember 2017)
Ortsteile
Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick, Bahrenkrug, Berlinerau, Blomnath, Heidmoor, Kiebitz, Kiekut, Kukuk, Liethkaten, Seekamp, Stauung, Steinhorst
Gemeinde Berlin – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 13:00
- Dienstag: 09:00 - 13:00
- Mittwoch: 09:00 - 13:00
- Donnerstag: 09:00 - 13:00
- Freitag: 09:00 - 13:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Berliner Senat plant den Bau von 150 neuen Wohnungen in der Europacity in Moabit, auf Grundstücken die bisher für den Bau der S-Bahn S21 genutzt wurden. Das Projekt wird im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB durchgeführt und hat außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung. Neben den Wohnungen sind auch gewerbliche Nutzungen und eine lebendige Erdgeschosszone geplant.
Das Abgeordnetenhaus in Berlin hat das "Schneller-Bauen-Gesetz" verabschiedet, um den Wohnungsbau zu beschleunigen, indem es Abläufe in den Behörden neu strukturiert und kleinere Bauvorhaben von den Bezirken an sich ziehen kann.
In Berlin-Mitte startete ein Realisierungswettbewerb für die Bebauung des Molkenmarkts und es gibt Fortschritte im Schumacher Quartier, einem neuen Wohnviertel mit über 5.000 Wohnungen auf dem ehemaligen Flughafenareal Tegel.
FAQ
Was bedeutet "Erschließung" im Kontext eines Bebauungsplans?
"Erschließung" im Bebauungsplan bezieht sich auf die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur, um ein Grundstück nutzbar und bebaubar zu machen. Dies umfasst:
- Verkehrserschließung: Straßen, Wege, Parkplätze
- Technische Erschließung: Anschlüsse an Wasser-, Abwasser-, Strom- und Gasnetze
- Kommunikationsinfrastruktur: Telefon- und Internetleitungen
- Entwässerung: Regenwasserableitung und ggf. Versickerungsanlagen
- Öffentliche Einrichtungen: z.B. Straßenbeleuchtung, Bushaltestellen
Der Bebauungsplan legt fest, wie die Erschließung erfolgen soll und welche Flächen dafür vorgesehen sind. Die Kosten der Erschließung können teilweise auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden.
Was ist eine Grundflächenzahl (GRZ) im Bebauungsplan?
Die Grundflächenzahl (GRZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks. Sie gibt an, welcher Anteil des Baugrundstücks maximal überbaut werden darf. Beispiele:
- GRZ 0,4: 40% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
- GRZ 0,6: 60% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
Zur überbauten Fläche zählen:
- Gebäude
- Garagen und überdachte Stellplätze
- Nebenanlagen wie Terrassen oder Schwimmbäder
Die GRZ dient dazu, eine ausreichende Durchgrünung und Versickerungsfläche sicherzustellen und eine Überdichtung zu verhindern.