Brakel ist eine Stadt im Kreis Höxter im Osten von Nordrhein-Westfalen
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Einwohner
16.195 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
33034
Vorwahlen
05272, 05648, 05276, 05645
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Gemeinde Brakel – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
14:00 - 15:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die Stadt Höxter hat eine Klage gegen die Zulassung eines Modeparks im Brakeler Gewerbegebiet eingereicht, weil das Projekt gegen den derzeit geltenden Bebauungsplan verstoße und schädliche Wirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche der Stadt Höxter vorhergesagt werden. Der Bebauungsplan wurde überarbeitet, aber die Neufassung wird vom Kreis als mangelhaft und ungültig angesehen, so dass der alte Plan greift, der den Modepark erlaubt.
Das Verwaltungsgericht in Minden wird in Kürze über den Baustopp entscheiden. Die Stadt Höxter bemüht sich um einen Eilantrag, um einen Baustopp zu erwirken, bis die gerichtliche Klärung abgeschlossen ist.
Der Modepark Röther soll sich auf der Fläche des ehemaligen Real-Marktes ansiedeln, wo bereits ein Rewe-Markt hingezogen ist und eine Drogerie-Kette hinzukommen soll. Die Immobilie soll energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden.
FAQ
Was bedeutet "Baugrenze" im Bebauungsplan?
Eine Baugrenze im Bebauungsplan ist eine Linie, die die überbaubare Grundstücksfläche begrenzt. Wichtige Merkmale sind:
- Gebäude und Gebäudeteile dürfen die Baugrenze nicht überschreiten.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baugrenze ist zulässig.
- Baugrenzen können ein Baufenster bilden, das den maximalen Bebauungsrahmen festlegt.
- Kleinere Bauteile wie Balkone oder Erker dürfen die Baugrenze in der Regel geringfügig überschreiten.
Baugrenzen dienen dazu, einheitliche Bebauungsstrukturen zu schaffen und ausreichende Abstände zwischen Gebäuden sicherzustellen.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.