Bruchköbel ist eine Stadt im osthessischen Main-Kinzig-Kreis.
Bundesland
Hessen
Regierungsbezirk
Landkreis
Main-Kinzig-Kreis
Einwohner
20.602 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
63486
Vorwahlen
06181, 06185 (Butterstadt), 06183 (Oberissigheim)
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Öffnungszeiten
Montag: 09:00 - 12:00
Dienstag: 09:00 - 12:00
Mittwoch: 09:00 - 12:00
Donnerstag: 09:00 - 12:00
Freitag: 09:00 - 12:00
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen
Die Grundschule im Bruchköbeler Stadtteil Roßdorf soll an einen neuen Standort 300 Meter weiter östlich verlegt werden, um den Schülern mehr Platz und bessere Bedingungen zu bieten. Dazu soll der Bebauungsplan angepasst werden, und Bürger können ab einem bestimmten Datum online und vor Ort ihre Meinung dazu abgeben.
Es gibt auch Beschlussvorlagen für verschiedene Bebauungspläne in Bruchköbel, wie den Bebauungsplan „Alter Festplatz“ und andere städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen, die in den kommenden Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden sollen.
Zudem sind verschiedene andere städtebauliche und haushaltsrelevante Beschlüsse für das Haushaltsjahr 2025 geplant, einschließlich des Investitionsprogramms für die Haushaltsjahre 2024 bis 2028 und der Ergebnis- und Finanzplanung.
FAQ
Wer erstellt Bebauungspläne und Flächennutzungspläne?
Bebauungspläne und Flächennutzungspläne werden von den Gemeinden erstellt. Der Prozess umfasst:
- Planung durch das Stadtplanungsamt oder beauftragte Planungsbüros
- Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange
- Beratung in den zuständigen Ausschüssen
- Beschlussfassung durch den Gemeinderat
Bei Flächennutzungsplänen ist oft eine Abstimmung mit Nachbargemeinden erforderlich. In größeren Städten können Bezirksvertretungen bei der Erstellung von Bebauungsplänen mitwirken.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.