Bubenreuth ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und gilt als Zentrum des fränkischen Streich- und Zupfinstrumentenbaus.
Bundesland
Regierungsbezirk
Mittelfranken
Landkreis
Erlangen-Höchstadt
Einwohner
4504 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
91088
Vorwahl
09131
Adresse der Gemeinde
Website
Gemeinde Bubenreuth – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Gemeinderat von Bubenreuth hat den vorhabenbezogenen Bebauungsplan 5/30 "Alter Tennisplatz" in der Fassung vom 20. Juli 2021 als Satzung beschlossen. Dieser Plan ermöglicht die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 40 Wohneinheiten auf dem Gelände des alten Tennisplatzes in der Frankenstraße, um dem hohen Bedarf an Wohnungen im Geschosswohnungsbau zu entsprechen.
Der Bebauungsplan ist rechtsverbindlich und wurde ortsüblich bekanntgemacht. Die Planunterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht.
Zudem ist eine Neuordnung der Verkehrsführung der Frankenstraße und eine Bewertung nicht mehr benötigter Grundstücke im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts "Bubenreuth 4.0" geplant.
FAQ
Was bedeutet "öffentliche Auslegung" bei Bebauungsplänen?
Die öffentliche Auslegung ist ein wichtiger Teil des Bebauungsplanverfahrens:
- Dauer: Mindestens ein Monat
- Ort: Meist im Rathaus oder Bauamt
- Inhalt: Planentwurf, Begründung, wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen
- Zweck: Information der Öffentlichkeit und Möglichkeit zur Stellungnahme
- Ankündigung: Eine Woche vorher in ortsüblicher Weise (z.B. Amtsblatt, Zeitung)
Während der Auslegung können Bürger Anregungen und Bedenken äußern, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden müssen.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.