Dülmen ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld und liegt zwischen Münster und dem Ruhrgebiet.
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk
Kreis
Einwohner
46.877 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
48249
Vorwahlen
02594, 02590, 02548
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Börnste, Daldrup, Dernekamp, Empte, Leuste, Mitwick, Rödder, Visbeck, Weddern, Welte
Öffnungszeiten
Montag: 08:00 - 12:00
Dienstag: 08:00 - 12:00
14:00 - 15:30
Mittwoch: 08:00 - 12:00
Donnerstag: 08:00 - 12:00
Freitag: 08:00 - 12:00
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen
Die Stadt Dülmen hat im neuen Gewerbegebiet Dülmen-Nord Fortschritte erzielt, nachdem die Firmengruppe Bausch+Ströbel ein 4,5 Hektar großes Grundstück gekauft hat, um eine Fertigungshalle für pharmazeutische Anlagen und ein Bürogebäude zu errichten. Die Erschließung des Gewerbegebiets mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens startete in der zweiten Jahreshälfte 2023, und es ist möglich, dass Bausch+Ströbel parallel zu den Erschließungsarbeiten mit dem Bau beginnen kann.
Der Bebauungsplan für Dülmen-Nord wurde 2018 rechtskräftig, nach einem Aufstellungsbeschluss im Jahr 2013 und anschließenden Verhandlungen mit Landwirten und Grundstückseigentümern. Der Verkauf weiterer Grundstücke soll nach Abschluss der Erschließungsarbeiten im Jahr 2025 erfolgen, mit bereits laufenden Vorgesprächen mit verschiedenen Interessenten.
Zusätzlich gibt es Pläne für Wohnbaugebiete, wie das neue Wohnbaugebiet "Auf dem Bleck I" im Dernekamp, das ab Dezember 2024 vermarktet wird und bis Februar 2025 Bewerbungen annimmt.
FAQ
Was ist ein Vorhaben- und Erschließungsplan?
Ein Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP) ist ein Sonderfall des Bebauungsplans:
- Wird von einem Vorhabenträger (Investor) in Abstimmung mit der Gemeinde erstellt
- Bezieht sich auf ein konkretes Bauvorhaben und dessen Erschließung
- Ist Teil des vorhabenbezogenen Bebauungsplans
- Wird ergänzt durch einen Durchführungsvertrag zwischen Gemeinde und Vorhabenträger
Vorteile des VEP:
- Flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten
- Schnellere Realisierung von Projekten
- Kosteneinsparung für die Gemeinde
Der VEP ermöglicht eine enge Abstimmung zwischen öffentlichen und privaten Interessen bei der Projektentwicklung.
Was bedeuten die verschiedenen Farben in einem Bebauungsplan?
Die Farben in einem Bebauungsplan haben eine standardisierte Bedeutung gemäß der Planzeichenverordnung:
- Gelb: Wohnbauflächen
- Orange: Gemischte Bauflächen
- Lila: Gewerbliche Bauflächen
- Grau: Sonderbauflächen
- Hellrot: Straßenverkehrsflächen
- Hellgrün: Öffentliche Grünflächen
- Dunkelgrün: Private Grünflächen
- Blau: Wasserflächen
- Braun: Flächen für die Landwirtschaft
- Dunkelgrün mit Baumdarstellung: Waldflächen
Diese Farbgebung erleichtert das schnelle Erfassen der geplanten Nutzungen. Zusätzlich werden oft Schraffuren oder Symbole verwendet, um weitere Details zu kennzeichnen.