Emden ist eine Stadt im Nordwesten von Niedersachsen und die größte Stadt Ostfrieslands. Sie liegt an der Emsmündung am Nordufer des Dollarts
Bundesland
Einwohner
49.523 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahlen
26721, 26723, 26725
Vorwahlen
04921, 04927
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
GroßAlbringswehr, GroßRandzeel, KleinAlbringswehr, KleinRandzeel, Marienwehr, Soltendobben, GroßAlbringswehr, GroßRandzeel, KleinAlbringswehr, KleinRandzeel, Marienwehr, Soltendobben, WesterhuserNeuland
Gemeinde Emden – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
14:00 - 15:30
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die Stadt Emden plant die Schaffung eines neuen Stadtquartiers namens Emsmauerquartier, das den Hafentorplatz, die ehemalige Emsschule und den Hochbunker an der Emsmauerstraße umfasst. Dazu soll der bestehende Bebauungsplan aufgehoben und ein neuer, umfassender Bebauungsplan erstellt werden, der dem Rat nach Ostern vorgelegt werden soll.
Zudem gibt es Fortschritte im Baugebiet auf der Japaninsel in Larrelt, wo trotz langsamem Fortschritt 37.000 Quadratmeter Bauland für etwa 30 Einzel- und Doppelhäuser sowie zwei Mehrparteienhäuser vorgesehen sind.
Ein weiterer Bebauungsplan, D 162, 1. Änderung, für den Bereich zwischen Tettastraße und Der Alte Postweg, wurde im beschleunigten Verfahren beschlossen und soll die Absicherung eines bestehenden Mischgebietes sicherstellen. Der Planentwurf und die Entwurfsbegründung waren bis zum 8. Januar 2025 öffentlich einsehbar.
FAQ
Was sind die typischen Inhalte eines Bebauungsplans?
Ein Bebauungsplan enthält typischerweise:
- Planzeichnung: Graphische Darstellung der Festsetzungen
- Textliche Festsetzungen: Ergänzende Regelungen zur Planzeichnung
- Begründung: Erläuterung der Planungsziele und -inhalte
- Umweltbericht: Darstellung der Umweltauswirkungen der Planung
Typische Festsetzungen umfassen:
- Art der baulichen Nutzung (z.B. Wohngebiet, Gewerbegebiet)
- Maß der baulichen Nutzung (z.B. Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl)
- Bauweise (z.B. offene oder geschlossene Bauweise)
- Überbaubare Grundstücksflächen (Baugrenzen, Baulinien)
- Verkehrsflächen
- Grünflächen und Pflanzgebote
- Flächen für Ver- und Entsorgungsanlagen
- Flächen für den Gemeinbedarf
Welche rechtliche Verbindlichkeit hat ein Flächennutzungsplan?
Die rechtliche Verbindlichkeit eines Flächennutzungsplans ist begrenzt:
- Keine direkte Rechtswirkung gegenüber Bürgern
- Bindend für Behörden und öffentliche Planungsträger
- Grundlage für die Aufstellung von Bebauungsplänen
- "Anpassungspflicht" für Bebauungspläne an den FNP
- Keine unmittelbare Grundlage für die Erteilung von Baugenehmigungen
- Möglichkeit der Normenkontrollklage für bestimmte Betroffene
Der FNP dient als strategisches Planungsinstrument und entfaltet seine Wirkung hauptsächlich innerhalb der Verwaltung und gegenüber anderen Planungsträgern.