Engelskirchen liegt im Bergischen Land im Südosten des Landes Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln.
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Oberbergischer Kreis
Einwohner
19.293 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
51766
Vorwahlen
02263, 02261, 02262
Adresse der Gemeinde
Website
Ortsteile
Bellingroth, Bliesenbach, Bscherhof, Ehreshoven, Erlenhof, Feckelsberg, Forkscheid, Gosse, Hahn, Hardt, Heide, Hintersteimel, Hollenberg, Kaltenbach, Kastor, LeppeHaus, Ley, Miebach, Mllensiefen, Neuenhaus, Neuhardt, Neuremscheid, Ohl, Papiermhle, Remerscheid, Remshagen, Rodt, Rommersberg, Rosenau, Selbach, Stiefelhagen, Thal, Unterbchel, Unterkaltenbach, Unterschelmerath, Unterstaat, Vordersteimel, Wahlscheid, Wallefeld, Bellingroth
Gemeinde Engelskirchen – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
13:30 - 15:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der NABU Oberberg hat Bedenken gegen den Bebauungsplan Nr. 84 "Buschhausen" der Gemeinde Engelskirchen geäußert. Die Offenlage für den Plan endete am 23.12.2022. Der NABU kritisiert, dass das bestehende Landschaftsschutzgebiet und der junge "Buschhauser-Wald" durch die Bebauung zerstört würden, obwohl das Gebiet ökologisch wertvoll ist, insbesondere als Kaltluft-Entstehungsgebiet und Wasser-speicher. Es wurden 105 Schmetterlingsarten, davon 9 in der Roten Liste für NRW, gefunden. Der NABU bemängelt die fehlende vollumfängliche Artenschutzuntersuchung in den Planunterlagen und die Offenlage des unvollständigen Bebauungsplan-Entwurfs, da ohne eine vorherige Änderung des Regionalplans keine Rechtskraft erlangt werden kann. Es bestehen Zweifel an einer Regionalplanänderung, da Alternativen für Wohnbebauung in Engelskirchen existieren.
FAQ
Wie lange ist ein Bebauungsplan gültig?
Ein Bebauungsplan hat grundsätzlich eine unbegrenzte Gültigkeit. Er bleibt in Kraft, bis er:
- Durch einen neuen Bebauungsplan ersetzt wird
- Förmlich aufgehoben wird
- Für rechtswidrig erklärt wird (z.B. durch ein Gerichtsurteil)
- Funktionslos wird (wenn die tatsächlichen Verhältnisse stark von den Festsetzungen abweichen)
Gemeinden sind verpflichtet, ihre Bebauungspläne regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen, um ihre Aktualität und Zweckmäßigkeit sicherzustellen.
Was sind die typischen Inhalte eines Bebauungsplans?
Ein Bebauungsplan enthält typischerweise:
- Planzeichnung: Graphische Darstellung der Festsetzungen
- Textliche Festsetzungen: Ergänzende Regelungen zur Planzeichnung
- Begründung: Erläuterung der Planungsziele und -inhalte
- Umweltbericht: Darstellung der Umweltauswirkungen der Planung
Typische Festsetzungen umfassen:
- Art der baulichen Nutzung (z.B. Wohngebiet, Gewerbegebiet)
- Maß der baulichen Nutzung (z.B. Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl)
- Bauweise (z.B. offene oder geschlossene Bauweise)
- Überbaubare Grundstücksflächen (Baugrenzen, Baulinien)
- Verkehrsflächen
- Grünflächen und Pflanzgebote
- Flächen für Ver- und Entsorgungsanlagen
- Flächen für den Gemeinbedarf