Karlsfeld ist eine Gemeinde am nordwestlichen Stadtrand von München und die zweitgrößte Ansiedlung im oberbayerischen Landkreis Dachau.
Bundesland
Regierungsbezirk
Oberbayern
Landkreis
Einwohner
21.853 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
85757
Vorwahl
08131
Adresse der Gemeinde
Website
Adressen:
1. Gemeinde Karlsfeld, Rathausplatz 1, 85757 Karlsfeld
2. Landratsamt Dachau, Ludwigstraße 1, 85221 Dachau
3. Bürgeramt Karlsfeld, Rathausplatz 1, 85757 Karlsfeld
Gemeinde Karlsfeld – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 16:00
- Dienstag: 08:00 - 16:00
- Mittwoch: 08:00 - 16:00
- Donnerstag: 08:00 - 16:00
- Freitag: 08:00 - 14:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
- Der Gemeinderat in Karlsfeld hat viele Korrekturwünsche zum Bebauungsplan des sogenannten Anna-Quartiers auf dem ehemaligen Ludl-Gelände, insbesondere bezüglich des Hochwasserschutzes, und vertagte die Entscheidung auf die November-Sitzung.
- Ein Architekt stellte Pläne für ein 60.000 Quadratmeter großes Gewerbegebiet im Grünzug zwischen Karlsfeld und Dachau vor, das nachhaltig und ökologisch angelegt werden soll, nachdem es 2011 durch einen Bürgerentscheid gestoppt wurde.
- Die Gemeinde und der Investor streiten um den Bebauungsplan des Anna-Quartiers, das ein Mix aus Wohnen, Arbeiten und Nahversorgung sowie ein Hotel-Hochhaus umfassen soll, aber Kritik an fehlenden Spielplätzen und anderen Aspekten erfährt.
FAQ
Wie verbindlich sind die Festsetzungen in einem Bebauungsplan?
Die Festsetzungen in einem Bebauungsplan sind rechtlich verbindlich für alle Bauvorhaben im Geltungsbereich des Plans. Das bedeutet:
- Baugenehmigungen müssen den Festsetzungen entsprechen.
- Bauherren und Architekten müssen sich bei der Planung an die Vorgaben halten.
- Die Gemeinde ist an die Festsetzungen gebunden und darf keine davon abweichenden Baugenehmigungen erteilen.
Allerdings gibt es Möglichkeiten für Ausnahmen und Befreiungen unter bestimmten Umständen, die im Baugesetzbuch geregelt sind.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.