Lippstadt ( [ˈlɪpʃtat]?/i) ist eine große kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die seit 1975 dem Kreis Soest angehört
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Einwohner
68.007 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahlen
59555–59558
Vorwahlen
02941, 02945, 02948
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
ErwitterWarte, ErwitterWarte
Adressen:
1. Stadt Lippstadt - Rathaus, Lange Straße 1, 59555 Lippstadt
2. Kreis Soest - Kreisverwaltung, Wilhelmstraße 10, 59494 Soest
3. Agentur für Arbeit Lippstadt, Am Schützenplatz 1, 59555 Lippstadt
Gemeinde Lippstadt – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
14:00 - 15:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
- Der Bebauungsplan Nr. 313 für das Quartier Südliche Altstadt in Lippstadt, insbesondere das ehemalige Güterbahnhofsgelände und Umgebung, wurde im Februar 2023 vom Rat der Stadt Lippstadt als Satzung beschlossen und ist seit dem 12.07.2023 rechtskräftig.
- In Lippstadts Südosten entsteht ein neues Baugebiet in Bökenförde, wo ab Herbst 2024 insgesamt 30 Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser gebaut werden sollen. Die Grundstücksvergabe berücksichtigt vor allem Familien mit Kindern, junge Paare und ortsansässige Interessenten.
FAQ
Was ist ein einfacher Bebauungsplan?
Ein einfacher Bebauungsplan ist ein Bebauungsplan, der nicht alle Mindestfestsetzungen eines qualifizierten Bebauungsplans enthält. Charakteristika sind:
- Er regelt nur einzelne Aspekte der städtebaulichen Ordnung.
- Fehlende Festsetzungen werden nach § 34 oder § 35 BauGB beurteilt.
- Er wird oft in bereits bebauten Gebieten eingesetzt, um bestehende Strukturen zu erhalten oder behutsam weiterzuentwickeln.
Einfache Bebauungspläne bieten mehr Flexibilität, erfordern aber eine sorgfältigere Prüfung bei Bauanträgen.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.