Rommerskirchen ist eine Gemeinde im Rhein-Kreis Neuss im Südwesten Nordrhein-Westfalens.
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Rhein-Kreis Neuss
Einwohner
13.377 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
41569
Vorwahlen
02183, 02182
Adresse der Gemeinde
Website
Ortsteile
Eckum, Gill, Vanikum, Eckum, Gill, Nettesheim-Butzheim, Vanikum
Adressen:
1. Gemeinde Rommerskirchen
Hauptstraße 2
41569 Rommerskirchen
2. Bürgeramt Rommerskirchen
Hauptstraße 2
41569 Rommerskirchen
3. Ordnungsamt Rommerskirchen
Hauptstraße 2
41569 Rommerskirchen
Gemeinde Rommerskirchen – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
14:00 - 15:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
In Rommerskirchen ist der Bebauungsplan für das Neubaugebiet Giller Höfe im März 2024 in Kraft getreten. Dieses 6,5 Hektar große Gebiet zwischen Giller- und Bergheimer Straße soll rund 220 Wohneinheiten umfassen, davon 30 Prozent für den öffentlich geförderten Wohnungsbau. Die Vermarktung der Baugrundstücke hat im September 2024 begonnen, und der Baubeginn zur Erschließung ist für Februar/März 2025 geplant.
Zusätzlich gibt es Pläne für den Kraftpark Rommerskirchen, ein 34 Hektar großes Innovations- und Gewerbegebiet in der Nähe des Kraftwerks Neurath, das bisher als Erweiterungsgebiet für das Braunkohlekraftwerk gedacht war. Hier soll der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan erstellt werden, um neue Unternehmen anzusiedeln.
FAQ
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.
Was bedeutet "Baugrenze" im Bebauungsplan?
Eine Baugrenze im Bebauungsplan ist eine Linie, die die überbaubare Grundstücksfläche begrenzt. Wichtige Merkmale sind:
- Gebäude und Gebäudeteile dürfen die Baugrenze nicht überschreiten.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baugrenze ist zulässig.
- Baugrenzen können ein Baufenster bilden, das den maximalen Bebauungsrahmen festlegt.
- Kleinere Bauteile wie Balkone oder Erker dürfen die Baugrenze in der Regel geringfügig überschreiten.
Baugrenzen dienen dazu, einheitliche Bebauungsstrukturen zu schaffen und ausreichende Abstände zwischen Gebäuden sicherzustellen.