Untrasried ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg.
Bundesland
Regierungsbezirk
Schwaben
Landkreis
Ostallgäu
Einwohner
1636 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
87496
Vorwahl
08372
Adresse der Gemeinde
Website
Ortsteile
Brcklings, Engelwarz, Eschers, Freitags, Gschwend, Gsteidach, Habranz, Holzmaurer, Horn, Hub, Maneberg, Oberniederwang, Oesch, Ostenried, Remmelsberg, Sonderried, Ullenberg, Waizenried, Brücklings, Engelwarz, Eschers, Freitags, Gschwend, Gsteidach, Habranz, Holzmaurer, Horn, Hub, Maneberg, Oberniederwang, Oesch, Ostenried, Remmelsberg, Sonderried, Ullenberg, Waizenried
Adressen:
1. Gemeindeverwaltung Untrasried, Hauptstraße 2, 87466 Untrasried
2. Finanzamt Kempten, Kemptener Str. 10, 87435 Kempten
3. Polizeiinspektion Kempten, Eschenstraße 1, 87435 Kempten
Gemeinde Untrasried – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
FAQ
Was ist eine Grundflächenzahl (GRZ) im Bebauungsplan?
Die Grundflächenzahl (GRZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks. Sie gibt an, welcher Anteil des Baugrundstücks maximal überbaut werden darf. Beispiele:
- GRZ 0,4: 40% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
- GRZ 0,6: 60% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
Zur überbauten Fläche zählen:
- Gebäude
- Garagen und überdachte Stellplätze
- Nebenanlagen wie Terrassen oder Schwimmbäder
Die GRZ dient dazu, eine ausreichende Durchgrünung und Versickerungsfläche sicherzustellen und eine Überdichtung zu verhindern.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.