Reken ist eine Gemeinde im westlichen Münsterland im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Einwohner
15.092 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
48734
Vorwahl
02864
Adresse der Gemeinde
Website
Adressen:
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Gemeinde Reken – Öffnungszeiten
- Montag: 08:30 - 12:30
- Dienstag: 08:30 - 12:30
14:00 - 15:00
- Mittwoch: 08:30 - 12:30
- Donnerstag: 08:30 - 12:30
- Freitag: 08:30 - 12:30
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die Gemeinde Reken hatSeveral Bebauungsplanverfahren im Gange:
- 30. Änderung des Bebauungsplans Nr. 114 für den Bau einer Parkplatzanlage mit ca. 58 Stellplätzen östlich der Coesfelder/Dorstener Straße in Groß Reken, um die Hauptstraße und die Neue Mitte vom Parkdruck zu entlasten.
- 2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 129 für den Bau von ca. 14 öffentlichen Stellplätzen an der Heidener Straße in Groß Reken, ebenfalls zur Entlastung der Hauptstraße.
- Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 320 für die Sanierung der Villa Löchteken und die Errichtung eines Doppelhauses, eines Gebäudes für eine Demenzwohngruppe und weiterer Wohnungen in Bahnhof Reken.
- 6. Änderung des Bebauungsplans Nr. 403 zur Umnutzung einer ehemaligen Pferdeweide in Klein Reken zu Allgemeinem Wohngebiet.
FAQ
Wie verbindlich sind die Festsetzungen in einem Bebauungsplan?
Die Festsetzungen in einem Bebauungsplan sind rechtlich verbindlich für alle Bauvorhaben im Geltungsbereich des Plans. Das bedeutet:
- Baugenehmigungen müssen den Festsetzungen entsprechen.
- Bauherren und Architekten müssen sich bei der Planung an die Vorgaben halten.
- Die Gemeinde ist an die Festsetzungen gebunden und darf keine davon abweichenden Baugenehmigungen erteilen.
Allerdings gibt es Möglichkeiten für Ausnahmen und Befreiungen unter bestimmten Umständen, die im Baugesetzbuch geregelt sind.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.