Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat. Aus einem Aussiedlergehöft entstand die heute größere benachbarte Gemeinde Weiler (bei Mayen)
Bundesland
Landkreis
Mayen-Koblenz
Einwohner
323 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
56729
Vorwahl
02656
Adresse der Verbandsverwaltung
Website
Adressen:
1. Ministère d'État, 4 rue du St. Esprit, L-1475 Luxembourg
2. Administration de l'Enregistrement et des Domaines, 1 rue de la Gare, L-1610 Luxembourg
3. Centre Commun de la Sécurité Sociale, 22-24 avenue de la Liberté, L-1930 Luxembourg
Gemeinde Luxem – Öffnungszeiten
- Montag: 09:00 - 12:00
- Dienstag: 09:00 - 12:00
- Mittwoch: 09:00 - 12:00
- Donnerstag: 09:00 - 12:00
- Freitag: 09:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Die luxemburgische Regierung hat am 19. Juni 2024 Maßnahmen zur Verwaltungsvereinfachung und neue öffentlich-private Partnerschaften für bezahlbaren Wohnraum vorgestellt. Diese Maßnahmen umfassen die Vereinheitlichung der Verfahren für den allgemeinen Bebauungsplan (PAG) und den Teilbebauungsplan (PAP), die Abschaffung der Umweltverträglichkeitsprüfung für PAPs unter 4 ha Versiegelung, die Erhöhung der Anzahl erschwinglicher Wohnungen in den PAP "neue Stadtviertel", die Vereinfachung der Normen und Vorschriften im Bauwesen und die Digitalisierung der Verfahren.
Zudem wurden Pilotprojekte auf privaten und öffentlichen Grundstücken angekündigt, um den Bau von Wohnungen zu beschleunigen und zu erleichtern. Die Verwaltungsvereinfachung soll Bürokratie abbauen und Flexibilität in prioritären Bereichen wie der Planung und Schaffung von attraktiven Wohn- und Lebensräumen schaffen.
Die letzten fünf Gemeinden, die das Verfahren für den allgemeinen Bebauungsplan eingeleitet haben, sind Vianden, Kopstal, Vichten, Lenningen und Sandweiler, während die letzten fünf Gemeinden, die die ministerielle Genehmigung erhalten haben, Lenningen, Sandweiler, Biwer, Bissen und Weiswampach sind.
FAQ
Was bedeutet "Erschließung" im Kontext eines Bebauungsplans?
"Erschließung" im Bebauungsplan bezieht sich auf die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur, um ein Grundstück nutzbar und bebaubar zu machen. Dies umfasst:
- Verkehrserschließung: Straßen, Wege, Parkplätze
- Technische Erschließung: Anschlüsse an Wasser-, Abwasser-, Strom- und Gasnetze
- Kommunikationsinfrastruktur: Telefon- und Internetleitungen
- Entwässerung: Regenwasserableitung und ggf. Versickerungsanlagen
- Öffentliche Einrichtungen: z.B. Straßenbeleuchtung, Bushaltestellen
Der Bebauungsplan legt fest, wie die Erschließung erfolgen soll und welche Flächen dafür vorgesehen sind. Die Kosten der Erschließung können teilweise auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden.
Was ist eine Grundflächenzahl (GRZ) im Bebauungsplan?
Die Grundflächenzahl (GRZ) ist ein Maß für die Intensität der Bebauung eines Grundstücks. Sie gibt an, welcher Anteil des Baugrundstücks maximal überbaut werden darf. Beispiele:
- GRZ 0,4: 40% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
- GRZ 0,6: 60% der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden
Zur überbauten Fläche zählen:
- Gebäude
- Garagen und überdachte Stellplätze
- Nebenanlagen wie Terrassen oder Schwimmbäder
Die GRZ dient dazu, eine ausreichende Durchgrünung und Versickerungsfläche sicherzustellen und eine Überdichtung zu verhindern.