Nordwalde (plattdeutsch Nordwol oder Nordwoll) ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen nordwestlich von Münster im Kreis Steinfurt.
Bundesland
Regierungsbezirk
Kreis
Einwohner
9711 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
48356
Vorwahl
02573
Adresse der Gemeinde
Website
Ortsteile
Feldbauerschaft, Scheddebrock, Suttorf, Westerode, Feldbauerschaft, Scheddebrock, Suttorf, Westerode
Adressen:
1. Gemeindeverwaltung Nordwalde
Hauptstraße 33
48689 Nordwalde
2. Ordnungsamt Nordwalde
Hauptstraße 33
48689 Nordwalde
3. Standesamt Nordwalde
Hauptstraße 33
48689 Nordwalde
Gemeinde Nordwalde – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 15:00
- Dienstag: 08:00 - 15:00
- Mittwoch: 08:00 - 15:00
- Donnerstag: 08:00 - 15:00
- Freitag: 08:00 - 14:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
Der Bebauungsplan für den ersten Bauabschnitt des Projekts Dömerstiege in Nordwalde ist seit Dezember 2022 rechtskräftig. Die Erschließung begann im März 2023 und soll bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Die Hochbaumaßnahmen sollen Anfang 2024 starten. Die Vermarktung der Baugrundstücke, einschließlich Einfamilienhäuser, hat begonnen und soll im Sommer 2023 fortgesetzt werden.
Zusätzlich gibt es eine 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 81 für die Reitsportanlage, die städtebauliche Anpassungen und eine nutzungsorientierte Flächeninanspruchnahme ermöglicht, ohne die ökologischen und verkehrlichen Bedingungen wesentlich zu verändern.
FAQ
Welche Rolle spielt der Flächennutzungsplan in der Stadtplanung?
Der Flächennutzungsplan (FNP) spielt eine zentrale Rolle in der Stadtplanung:
- Leitbild: Er stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gesamtgemeinde dar.
- Koordination: Koordiniert verschiedene Nutzungsansprüche an den Boden.
- Vorbereitung: Bildet die Grundlage für detailliertere Bebauungspläne.
- Langfristigkeit: Plant die Entwicklung für 10-15 Jahre voraus.
- Abstimmung: Fördert die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
- Bürgerbeteiligung: Ermöglicht frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit.
Der FNP ist ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige und geordnete Stadtentwicklung.
Was ist ein Vorhaben- und Erschließungsplan?
Ein Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP) ist ein Sonderfall des Bebauungsplans:
- Wird von einem Vorhabenträger (Investor) in Abstimmung mit der Gemeinde erstellt
- Bezieht sich auf ein konkretes Bauvorhaben und dessen Erschließung
- Ist Teil des vorhabenbezogenen Bebauungsplans
- Wird ergänzt durch einen Durchführungsvertrag zwischen Gemeinde und Vorhabenträger
Vorteile des VEP:
- Flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten
- Schnellere Realisierung von Projekten
- Kosteneinsparung für die Gemeinde
Der VEP ermöglicht eine enge Abstimmung zwischen öffentlichen und privaten Interessen bei der Projektentwicklung.