Traunstein ist eine Große Kreisstadt und Oberzentrum an der Traun mit über 20.000 Einwohnern
Bundesland
Regierungsbezirk
Oberbayern
Landkreis
Einwohner
20.868 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
83278
Vorwahl
0861
Adresse der Stadtverwaltung
Website
Ortsteile
Aberg, Aiging, Axdorf, Bach, Baumgarten, Bergen, Brodeich, Buchfelln, Bchling, Daxerau, Einham, Empfing, Eppenstatt, Gamm, Geißing, Graben, Guntramshgel, Haslach, Heilegart, Hochberg, Höfen, Höpperding, Holzleiten, Htt, Innerlohen, Kaltenbach, Kirchleiten, Kotzing, Langenspach, Leiderting, Mayerhofen, Mitterbichl, Mhlthal, Neuling, Niederndorf, Oberhaid, Obersöln, Paulöd, Pitzlloch, Preising
Adressen:
1. Stadt Traunstein, Am Stadtplatz 1, 83278 Traunstein
2. Landratsamt Traunstein, Grosse Wasserburger Str. 1, 83278 Traunstein
3. Amtsgericht Traunstein, An den Bachwiesen 1, 83278 Traunstein
Gemeinde Traunstein – Öffnungszeiten
- Montag: 08:00 - 12:00
- Dienstag: 08:00 - 12:00
- Mittwoch: 08:00 - 12:00
- Donnerstag: 08:00 - 12:00
- Freitag: 08:00 - 12:00
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Baugrenze und Baulinie?
Baugrenze und Baulinie sind beide Instrumente zur Steuerung der Bebauung, unterscheiden sich aber in ihrer Verbindlichkeit:
Baugrenze:
- Gebäude dürfen die Baugrenze nicht überschreiten.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baugrenze ist zulässig.
- Bietet Flexibilität in der Platzierung des Gebäudes.
Baulinie:
- Gebäude müssen auf der Baulinie errichtet werden.
- Ein Zurückbleiben hinter der Baulinie ist nicht zulässig.
- Geringfügige Überschreitungen können zugelassen werden.
- Schafft eine einheitliche Bauflucht, z.B. entlang einer Straße.
Baulinien werden oft verwendet, um ein einheitliches Straßenbild zu erzeugen, während Baugrenzen mehr Gestaltungsspielraum lassen.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.